Mottainai ist ein japanisches Wort, das keine direkte Übersetzung hat. Die meisten kennen es als „wie schade" oder „welche Verschwendung". Aber das Wort selbst kommt aus etwas Älterem — einem buddhistischen Konzept, das sich auf das wahre Wesen einer Sache bezieht. Ihren innewohnenden Wert. Ihren eigentlichen Zustand. Mottainai ist im Kern das Gefühl des Schmerzes, wenn dieses Wesen verloren geht oder ignoriert wird. Das ist etwas ganz anderes als Recycling.
Wenn wir mottainai sagen, meinen wir etwas, das eher Ehrfurcht ist. Der Fisch, der sein Leben gegeben hat, verdient es, vollständig genutzt zu werden. Das Korn, das im Boden gewachsen ist, verdient es, gegessen zu werden. Die Zutat, deren Entwicklung Monate gedauert hat, verdient es, verstanden zu werden — nicht nur konsumiert. Das ist das R, das alles verändert. Reduzieren, wiederverwenden, recyceln — das sind Handlungen. Respektieren ist eine Art zu sehen. Es fragt: Was ist der wahre Wert davon? Was ist bereits vorhanden, wartet darauf, vollständig gewürdigt zu werden?
Bei HAL AND prägt mottainai, wie wir Zutaten auswählen, wie wir über das nachdenken, was wir herstellen, und was wir nicht herstellen. Wir werden von Dingen angezogen, die innewohnenden Wert tragen — die über ihre Oberfläche hinaus etwas zu bieten haben. Unsere Rolle ist einfach, diesen Wert zu verstehen und ihn so vollständig wie möglich zum Vorschein zu bringen. Nichts verschwendet. Alles geehrt. Das bedeutet mottainai für uns.